Slow Cooker Test

Fitness- und Ernährungsbewusstsein spielen längst nicht mehr nur bei Sportlern und Ökotrophologen eine wichtige Rolle, sondern haben sich inzwischen zum Massentrend entwickelt. In Kombination mit dem Einfluss der neuen ökologischen Sensibilität greifen Einkäufer bei Lebensmitteln deshalb verstärkt zu Produkten, die das Bio-Siegel tragen. Slowcooker Curry

Gemüse- und Obstsorten, die unter ökologisch verträglichen Bedingungen hergestellt werden, sind nicht nur in Bezug auf Schadstoffe weniger belastet, sondern versprechen außerdem einen höheren Vitamin- und Nährstoffgehalt.

Doch der Kauf von unbelastetem Gemüse allein trägt längst noch nicht zu einer gesünderen Lebensweise bei. Entscheidend ist die Art und Weise, mit der Lebensmittel aller Art zubereitet werden. Denn durch zu starkes Erhitzen können bei einigen Lebensmitteln sehr schnell wichtige Vitalstoffe verloren gehen. Eine Möglichkeit Speisen zuzubereiten, ohne dabei Nährstoffverluste beklagen zu müssen, ist das langsame Garen bei niedriger Temperaturstufe mit einem sogenannten Slow Cooker.

Woher kommt der Slow Cooker?

In Deutschland ist der Slow Cooker bisher eher unbekannt. In den USA hingegen, der Geburtsstätte des Slow Cookers, werden bereits seit den 1970er Jahren Speisen mit Hilfe dieses Küchengeräts zubereitet. Doch allmählich scheint sich auch in Deutschland der Trend des „slow cooking“ durchzusetzen. So existieren inzwischen zahlreiche Versandhändler, die die verschiedensten Slow Cooker Modelle anbieten. Und auch im Internet werden auf einschlägigen Blogs die Vor- und Nachteile des Slow Cookers diskutiert sowie fleißig Erfahrungen und Rezepte ausgetauscht.

Wie funktioniert ein Slow Cooker?

Der Slow Cooker, auch Crockpot oder Schongarer genannt, besteht aus einem schweren Keramikeinsatz, der von einem metallischen Heizelement ummantelt wird. Damit präsentiert sich der Slow Cooker als modernes elektrisches Pendant zum gusseisernen Kochtopf aus Großmutters Zeiten. Denn genau wie sein Vorgänger gart der Crockpot das Essen langsam über mehrere Stunden bei beständig niedriger Temperatur (60 – 90 Grad Celsius). Durch diese Zubereitungsart bleiben aber nicht nur die wichtigen Vitamine und Nährstoffe in den Lebensmitteln enthalten. Auch geschmacksbildende Gewürze und Aromen können sich besonders intensiv entfalten, wodurch der anschließende Verzehr der Speisen zu einem deliziösen Geschmackserlebnis werden kann.

Was sind die Vorteile des Slow Cookers?

Aufgrund der stets geringen Temperatureinstellung kann der Slow Cooker auch ohne Aufsicht betrieben werden. Auf diese Weise fügt sich das Gerät perfekt in den oftmals stressigen Alltag vieler Berufstätigen ein. So kann der Crockpot bereits am Morgen mit den gewünschten Zutaten befüllt und aktiviert werden. Pünktlich zum wohlverdienten Feierabend steht dann eine schmackhafte, frisch zubereitete Mahlzeit bereit, die sofort verzehrt werden kann.

Eine weitere Besonderheit des Slow Cookers ist, dass er trotz der langen Garzeiten weniger Strom verbraucht als ein gewöhnlicher Backofen. So benötigt der Schongarer für die Zubereitung eines Auflaufs nur 0,7 kWh, wohingegen der Backofen für das Erhitzen ganze 2,0 kWh verbraucht.

Trotz der Vorteile, die das Kochen mit dem Slow Cooker mit sich bringt, bedarf es einer gewissen Eingewöhnungsphase in die Handhabung des Geräts. So müssen zum Beispiel die unterschiedlichen Garzeiten für die einzelnen Zutaten beachtet werden und manche Nahrungsmittel, wie Fisch und Nudeln, sind für eine Zubereitung im Schongarer eher ungeeignet. Mit ein wenig Geschick und etwas Experimentierfreudigkeit ist der Slow Cooker bestens dazu geeignet, das Arsenal an Küchengeräten durch eine energiesparende und gesundheitsfördernde Komponente zu erweitern.

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